SEO leicht gemacht – Tipps zur Suchmaschinenoptimierung 

Wer die Sichtbarkeit seiner Webseite im Netz verbessern möchte, der kommt ohne SEO heutzutage nicht mehr aus. Der Begriff ist dem Englischen entlehnt wo er als Kürzel für Search Engine Optimization steht, was im Deutschen „Suchmaschinenoptimierung“ bedeutet. Es geht also darum, die eigene Webseite so zu optimieren, dass sie in den Suchergebnissen gängiger Suchmaschinen besonders weit oben erscheint. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchten.

Warum ist SEO so wichtig?

In einer Zeit, in der die Digitalisierung von Inhalten und Firmenmodellen mit rasender Geschwindigkeit voranschreitet, ist die Konkurrenz von Webseiten untereinander groß. Oftmals entscheidet dabei nicht mehr das bessere Angebot, sondern die bessere Positionierung der Webseite in Suchmaschinen. Eine Seite, die in den Suchergebnissen weiter oben erscheint, wird folglich auch öfter angeklickt und generiert somit einen höheren Bekanntheitsgrad, mehr Besucher und, im Falle von Online-Shops und Produktanbietern, auch mehr potentielle Kunden. 

Für ein Unternehmen, das sich im Internet erfolgreich vermarkten möchte, bedeutet dies, dass die eigene Webseite so gut wie möglich auf die Bewertungskriterien von Suchmaschinen zugeschnitten sein muss. SEO bietet hierzu eine Fülle von Tools, die in der Regel von jedem guten Webhost unterstützt werden. Seitenanbieter, die kontinuierlich mit Suchmaschinenoptimierung arbeiten, können ihr Ranking auf diese Weise deutlich verbessern und mit etwas Glück schon nach wenigen Wochen in die Top 10 der Suchergebnisse aufsteigen.

Tools zur Suchmaschinenoptimierung im Überblick

Erfahrene Seitenbetreiber wissen, dass SEO schon bei der Erstellung ihres Webcontents beginnt. Von der korrekten Beschreibung ihrer Webseite über die Verwendung passender Keywords in Texten bis hin zur Beschriftung von Bildern und Grafiken lassen sich zahlreiche Maßnahmen als Suchmaschinenoptimierung bezeichnen. Dabei dienen alle hinterlegten Informationen dazu, den Webcrawlern der Suchmaschinen bei der Indexierung der Webseite zu helfen. 

Webcrawler sind spezielle Programme, die von Suchmaschinen dazu benutzt werden, Webseiten auf ihren Inhalt hin zu untersuchen. Zu diesem Zweck werden alle im Netz befindlichen Linkadressen in ein Suchmaschinenverzeichnis aufgenommen und anschließend die Webcrawler ausgeschickt, um die Adressen auf Grundlage spezieller Alogrithmen zu analysieren.  Je genauer und umfangreicher der Input für besagte Crawler dabei ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine gute Positionierung im Suchmaschinenranking zu erhalten. 

Webseitenbeschreibung 

Programme zur Erstellung von Webseiten bieten Nutzern verschiedene Optionen zur Beschreibung ihrer Seite. Neben dem Seitennamen ist dabei meist auch ein spezielles Feld für die Seitenbeschreibung zu finden. Im Sinne der Suchmaschinenoptimierung sollten hier vor allem wichtige Kernbegriffe genannt werden, die im Content der Webseite behandelt werden. Eine Seite über Kochrezepte sollte in der Beschreibung also Begriffe wie „kochen“ oder „Rezepte“ verwenden. Ein Online-Shop, der Sportausrüstung verkauft, hinterlegt in seiner Webseitenbeschreibung dagegen eher Begriffe wie „Sport“, „Sportgeschäft“ oder „Trainingsausrüstung“. Eine auf SEO optimierte Seitenbeschreibung richtet sich also bereits stark nach dem individuellen Angebot der Webseite.

Keywords 

Individuelle Suchbegriffe spielen bei SEO grundsätzlich eine entscheidende Rolle. Das wird umso deutlicher, wenn man sich die Kriterien für Suchmaschinenoptimierung im Webcontent ansieht. Ein auf der Webseite veröffentlichter Text sollte diesbezüglich immer die wichtigsten Kernbegriffe durch wiederholte Nutzung hervorheben. Wer also einen Artikel zum Thema „Reisen“ verfasst, muss darauf achten, Keywords wie „Reisen“ oder „Urlaub“ in ausreichender Häufigkeit zu verwenden. Das Meta-Keyword, also das wichtigste Keyword von allen (in diesem Fall „Reisen“), sollte darüber hinaus auch im Titel des Textes vorkommen, und zwar so weit vorne wie möglich.

Bildbeschriftung

Dieser Aspekt der SEO wird von vielen Seitenbetreibern unterschätzt und dementsprechend vernachlässigt. Denn Bilder sollten zur verbesserten Suchmaschinenoptimierung ebenfalls eine explizite Beschriftung erhalten. Immerhin beinhalten die Ergebnisse von Suchmaschinen nicht nur schriftlichen Content, sondern auch Bildergalerien, deren beste Treffer inzwischen sogar direkt über den Suchergebnissen angezeigt werden. Neben einem passenden Bildtitel muss hierfür auch eine adäquate Bildunterschrift angegeben werden, die idealer Weise beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist.

Linkbuilding

Die Nutzung von Keywords, Beschriftungen und Beschreibungen auf der Homepage wird gemeinhin auch als Onpage-Optimierung bezeichnet, weil es sich um Vorgänge zur Suchmaschinenoptimierung handelt, die direkt auf der betreffenden Seite erfolgen. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich die Offpage-Optimierung im SEO mit Maßnahmen, die durch externe Verlinkung das Suchmaschinenranking verbessern. Es gilt, eine natürliche Linkstruktur herauszuarbeiten, welche die eigene Webseite mit thematisch verwandten Seiten verbindet. Das regelmäßige Einstreuen von Links in den Webcontent ist für eine suchmaschinenoptimierte Internetpräsenz deshalb unerlässlich. Internetportale, die sich beispielsweise mit Themen wie Medizin oder Gesundheit beschäftigen, können durch die Verlinkung von aktuellen Studienergebnissen ihr Ranking verbessern. Webseiten oder Blogs, die sich auf kulturelle Events spezialisiert haben, fahren wiederum gut mit Links zu Veranstaltungsorten oder Künstlerprofilen. 

Keine Tricks, bitte – Die Regeln für SEO

Seit einigen Jahren konzentrieren sich die Algorithmen von Suchmaschinen vermehrt darauf, unfairen Wettbewerb zu unterbinden. Aus gutem Grund, denn es gab Zeiten, in denen Webseitenbetreiber mit allen Mitteln versucht haben, ihre Seite nach oben zu pushen. Das ging so weit, dass Internetpräsenzen nur für den Zweck eingerichtet wurden, Links zu bestimmten Seiten zu spammen oder durch eine übermäßige Nutzung wahllos platzierter Keywords das eigene Suchmaschinenranking zu manipulieren. 

Webseiten, die mit derartigen Tricks arbeiten, werden von den meisten Suchmaschinen inzwischen gnadenlos abgestraft und auf die hintersten Plätze im Ranking verwiesen. Darüber hinaus können Anfänger im SEO auch völlig ungewollt einige Fehler bei der Optimierung ihrer Seite machen. Es ist deshalb wichtig, ein paar essenzielle Spielregeln und Hinweise bei der Suchmaschinenoptimierung zu verinnerlichen: 

  • korrekte Schreibweise von Keywords: Ob Suchbegriffe in Einzahl oder Mehrzahl vorkommen, spielt für SEO in vielen Fällen keine Rolle. Auch angehängte Satzzeichen erkennen Webcrawler meist selbstständig. Schwierig wird es hingegen bei konjugierten Verben und Wortkombinationen, weshalb es sinnvoll ist, entsprechende Keywords so nah wie möglich am Originalbegriff zu halten.
  • natürliche Keyword-Dichte: Früher war es für Content-Producer Gang und Gäbe, Texte in fast schon inflationärem Ausmaß mit suchstarken Keywords regelrecht zuzuspammen. Die Folge war, dass viele Texte kaum mehr lesbar waren und immer weniger Mehrwert für den Leser bereithielten, weil sie sich ausschließlich auf die Unterbringung von möglichst vielen Suchbegriffen im Text versteiften. Diese Zeiten sind dank immer intelligenter konzipierten Suchmaschinenalgorithmen allerdings vorbei. Der Trend geht mehr und mehr zu natürlich wirkenden Formulierungen, wobei eine weniger starke Keyword-Dichte im Vergleich zu mit Suchbegriffen überladenen Texten ganz klar bevorzugt wird. Die Botschaft der Suchmaschinen lautet also: Webcontent soll authentisch bleiben.
  • ganze Sätze bei Seiten- und Bildbeschreibungen: Einige Seitenbetreiber belassen es in ihren Content-Beschreibungen beim spammen relevanter Suchbegriffe. Bei Bildern mag das derzeit noch nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Seiten- und Textbeschreibungen werden von Suchmaschinen allerdings bereits sehr genau gelesen und auf ihre natürliche Formulierung hin untersucht. 
  • native Werbung und Linkbuilding: Verlinkungen sollten immer den Informationsgehalt eines Textes unterstützen und nicht das Resultat von thematisch unpassenden Linkkäufen zu Werbezwecken sein. Wählen Sie daher nur seriöse Seiten für ihr Linkbuilding aus, die in klarer Verbindung zum Thema stehen, das in ihrem Webcontent behandelt wird. Offizielle Studienseiten, Organisationen und Infoportale (z.B. Online-Magazine) sind hier ganz klar unseriösen Linkpartnern wie Glückspielseiten vorzuziehen. Was Online-Shops und Social Media Plattformen anbelangt, ist man sich in der Welt des SEO bislang noch uneins. Sofern entsprechende Seiten in konkreter Verbindung zum Content stehen, könnte eine Verlinkung durchaus sinnvoll sein. Generell ist aber auch hier Vorsicht geboten und das Linkbuilding allein auf Shop-Werbung und Social Media Dienste zu beschränken ist für die Suchmaschinenoptimierung sicherlich nicht hilfreich.